Kooperationen als Schlüssel zum Erfolg für StartUps und Mittelständler – Utopie oder Wirklichkeit Teil 1

18.01.2019

Mittelständler sind gut in ihrem Geschäft. Gut heißt: sie sind erfahren, gestalten ihre Prozesse immer effizienter und erzielen positive Jahresergebnisse. StartUps spielen Tischtennis, verbrennen Investorengelder und 9 von 10 scheitern innerhalb von drei Jahren. Dies ist eine mögliche Ansicht. In einer anderen Variante sind Mittelständler verstaubt, die Angestellten wollen Dienst nach Vorschrift machen und ihr Reihenhaus abbezahlen und sie laufen Gefahr von disruptiven Veränderungen vom Markt gefegt zu werden. StartUps dagegen sind moderne Innovations- und Technologieexperten, verändern die Welt und schaffen Geschäftsmodelle und Märkte, die vorher keiner kannte. Die Wahrheit liegt bei beiden irgendwo in der Mitte. Es gibt genauso StartUps wie Mittelständler, die scheitern und es gibt Erfolge auf beiden Seiten. 

 

Aus unserer Sicht gibt es hierbei aber schon zwei Themen, in denen sich StartUps und etablierte Unternehmen ergänzen. Das akademische Stichwort hierzu ist Ambidexterity, zu Deutsch Beidhändigkeit. In der BWL und Innovationsforschung steht dies für zwei gegensätzliche Pole in Unternehmen, die es in Einklang zu bringen gilt – Exploration und Exploitation. Exploration steht hierbei für die aktive Suche nach neuen Chancen. Dies kann sowohl das Produkt, das Ertragsmodell oder Prozessinnovationen innerhalb des Unternehmens umfassen. Exploitation steht für die systematische Nutzung und Abschöpfung identifizierter Potenziale. Ich denke, es ist recht deutlich, worauf es hinausläuft: StartUps sind großartige Explorer, Mittelständler hervorragende „Exploiter“. Gründer sind hungrig auf Erfolg, verliebt in Technologien, Produkte oder Ideen. Etablierte Mittelständler sind Experten in ihrem Bereich und gut darin in ihrem Bereich nachhaltige Wertschöpfung zu betreiben. 

 

Dies ist die Chance, die sich bietet: StartUps als Schnellboote und Mittelständler als Produktionsschiff, dass die Produktivität liefern kann. Was muss aber passieren, damit dies funktioniert und wirklich für beide Seiten eine Win-win-Situation entsteht? Hierzu stellen wir in Teil 2 mögliche Herausforderungen, Spannungsfelder und vor allem mögliche Nutzen vor. 

 

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